Liebe Glaubensgeschwister,
liebe Freunde,
als Christen haben wir es nicht immer leicht in dieser Welt – oder doch? Eigentlich könnten wir die unbeschwertesten Menschen sein, denn wir haben den Herrn Jesus, unseren Retter und Fürsprecher, den Sohn Gottes, auf unserer Seite. Trotzdem plagen auch uns oft Sorgen und Ängste in mancherlei Hinsicht: Krankheit, Probleme in der Familie, im Beruf, unter Glaubensgeschwistern oder aufgrund der täglich neuen erschreckenden Medienberichte …
Was können wir dagegen tun?
David schreibt in Psalm 16,8: „Ich habe den Herrn stets vor mich gestellt; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken.“ Wir dürfen den Herrn mit in den Alltag nehmen, Ihn in alle Lebenslagen miteinbeziehen. Das ist mit „stets“ gemeint. Er ist „zu unserer Rechten“ – wenn wir das immer vor Augen hätten, würde uns manche Beunruhigung erspart bleiben. Ich möchte uns (mich zuerst) anspornen, unser Vertrauen mehr auf den Herrn Jesus zu setzen und Ihn um Weisung und Bewahrung zu bitten.
Die Texte in dem vorliegenden Heft sollen ebenfalls Mut machen, im täglichen Leben unserem Herrn die Führung zu überlassen. So finden wir zum Beispiel zwei Artikel über Habakuk, der Gott echte Fragen stellte und auf dessen Antwort geduldig wartete, ohne selbst voreilig alles in die Hand zu nehmen.
Aber auch die weiteren Beiträge möchten anhand von Gottes Wort eine Hilfestellung für den Familienalltag geben.
Nehmen wir uns Zeit, um uns auch mit diesen praktischen Impulsen aus der Bibel zu beschäftigen.
Ich wünsche uns des Herrn Jesus Segen und Ermunterung beim Lesen der folgenden Seiten.
Benjamin Hof