BleibtInMir

...denn außer mir könnt ihr nichts tun

Zeitschrift für die christliche Familie

Dies ist ein Test

Der Einfluss von Müttern auf ihre Kinder

© Pixel-Shot, stock.adobe.com
Es ist auffallend, dass bei der Nennung der Könige von Juda und Israel[1] häufig nicht nur der Name des Vaters, sondern auch derjenige der Mutter genannt wird. In den meisten Fällen nimmt die Bibel dabei keine Bewertung vor, ob der mütterliche Einfluss auf den Königssohn positiv oder negativ war. Da der Name der Mutter nicht regelmäßig erwähnt wird, wohl aber der Name des Vaters, scheint es doch bedeutungsvoll zu sein, wenn der Name der Mutter ausdrücklich genannt wird. Vielleicht hat gerade in diesen Beispielen die Mutter einen besonderen Einfluss auf ihr Kind gehabt – mal zum Guten, mal zum Schlechten. Darüber wollen wir in diesem Artikel etwas nachdenken, ohne dadurch den Einfluss der Väter als zweitrangig einzustufen.[2]

Negative Beispiele

Rehabeam, der Sohn Salomos, war der erste König über das Südreich Ju­da. Seine Mutter war Naama, eine Ammoniterin (s. 1. Kön 14,21). Salomo hatte Hunderte Frauen und leider auch Frauen aus den Nationen, die Feinde des Volkes waren (s. 1. Kön 11,1.2). Diese Frauen beeinflussten Salomo negativ, so dass sich sein Herz auch den Götzen dieser Frauen zuneig­te (s. 1. Kön 11,4). Eine dieser Frauen war Naama, die Mutter des Königs Rehabeam. Leider trieb Reha­beam nach seinen ersten guten Re­gierungsjah­ren den Götzendienst und den moralischen Verfall in Juda voran (s. 1. Kön 14,22-24). Darüber hinaus heiratete Rehabeam Maaka, eine Tochter Absaloms und Enkelin Sauls, und auch ihr Sohn Abijam führte das sündige Verhalten seines Vaters weiter (s. 1. Kön 15,1-3). Abijams Mutter war ihm vermutlich keine Hilfe und stellte ihm nicht die Abscheulichkeit des Götzendienstes vor.

Fußnoten:

  1. Häufige Nennungen der Königsmütter sind in 1. Könige 14.15; 2. Könige 14.15 und 18-23 sowie 2. Chronika 24-29 zu finden. Weitere gute Beispiele sind z. B. Hanna, die Mutter Salomos (s. 1. Sam 1.2) und Lois und Eunike, Großmutter und Mutter von Timotheus (s. 2. Tim 1,5).

  2. Der Mann als Haupt trägt vor Gott die Hauptverantwortung, auch im Blick auf die Erziehung der Kinder.

Sie wollen den ganzen Artikel lesen? Dazu benötigen Sie ein Online-Abo.

Aktuelle Artikel

Die 5 „G-Regeln“– brauch sie und besteh!

Mehr lesen

Habakuk – es lohnt sich, Gott zu fragen

Mehr lesen

Belastungen

Mehr lesen

Persönliche Worte (unbeschwerte Christen?)

Mehr lesen

Wer ist denn dieser?

Mehr lesen

Sage nicht: Ich bin zu alt

Mehr lesen
© 2025 Ernst-Paulus-Verlag
Ernst Paulus Verlag Logo